Der Granatapfel ist ein echtes Super-Food mit überragend antioxidativen Eigenschaften, welcher sogar Rotwein, grünen Tee und Traubensaft in den Schatten stellt.

Aus diesem Grund wird der Granatapfel gerne vorbeugend bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen verwendet. Diese vorbeugende Wirkung wurde auch tatsächlich in Untersuchungen beobachtet.

Auch bei der Krebstherapie wird der Granatapfel mittlerweile gerne eingesetzt und auch hierzu gibt es erste Untersuchungen, die eine Wirksamkeit nahelegen.

Die antioxidative Wirkung des Saftes aus dem Granatapfel soll die Entstehung von Krebs hemmen und auch eine weitere Ausbreitung bremsen. Dies wurde bei über 80% der Testpersonen beobachtet, die an einer Studie zu diesem Thema teilgenommen haben.

Der Granatapfel wird seit vielen Jahrhunderten als Nahrungsmittel verzehrt und gilt als älteste Heilfrucht der Menschheit.

Alleine im letzten Jahrzehnt wurden mehr als 300 wissenschaftliche Studien zum Thema Granatapfel veröffentlicht. Aber auch in klinischen Studien wurden die hochwirksamen Eigenschaften des Granatapfels nachgewiesen.

Granatapfel

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Der Granatapfel ist bei vielen Erkrankung definitiv eine große Hilfe und immer einen Versuch wert, es einmal auszuprobieren. Vor allem bei Pilzbefall und als Leberschutz.

Entzündungshemmende Wirkung

Oxidativer Stress wird sehr häufig bei Rheumapatienten bzw. Patienten mit chronisch entzündlichen Erkrankungen beobachtet. Überall wo eine Entzündung entsteht, bilden sich verstärkt freie Radikale, welche die Entzündung weiterhin verstärken.

Die im Granatapfel enthaltenen Polyphenole sind in der Lage den oxidativen Stress zu mildern und somit den Entzündungsprozess abzudämpfen. Mittlerweile gibt es einige Belege dafür, das die Polyphenole des Granatapfels in der Lage sind den Zerfall des Gelenkknorpels bei rheumatischen Entzündungen zu bremsen.

Gut für Herz und Hirn

Die im Granatapfel enthaltenen Wirkstoffe sind in der Lage das Herz und die Gefäße zu schützen. Bei Patienten mit koronaren Herzerkrankungen konnte eine regelmäßige Einnahme von Granatapfelsaft die Durchblutung der Herzmuskels verbessern und das Auftreten von Angina-Pectoris-Anfällen um 50% senken.

Granatapfelsaft kann den Blutdruck senken und das schlechte LDL-Cholesterin minimieren. Bei Patienten mit einer verengten Halsschlagader konnte der Granatapfelsaft nach 12 monatiger Einnahme die Ablagerungen in der Halsschlagader um 35% reduzieren.

Aufgrund der Gefäß-schützenden Eigenschaften, ist der Granatapfelsaft auch bei Potenzstörungen und Erektionsproblemen ein empfehlenswertes Mittel.

Aber auch im Gehirn sorgen die antioxidativen Wirkstoffe des Granatapfels für durchweg positive Effekte. Diese wurden vor allem bei Patienten mit Morbus Parkinson und Multipler Sklerose festgestellt. Der geistige Verfall sowie Demenzerscheinungen konnten mit der regelmäßigen Einnahme von hochkonzentriertem Granatapfelsaft reduziert werden.

Selbst bei Hirnschäden, die aufgrund von Sauerstoffmangel nach einem Schlaganfall oder bei der Geburt von Säuglingen aufgetreten sind, konnte eine dauerhafte und hochdosierte Einnahme des Granatapfelsaftes deutliche Linderung der Symptome herbeiführen.

Granatapfel bei Krebs

Auch diverse Krebsarten können mit der Wirkung der Polyphenole im Granatapfel in ihrer Tumorbildung gehemmt und unterdrückt werden.

Der besonders hohe Anteil an Polyphenolen im Granatapfel wirkt sich positiv in einer hemmenden Wirkung bei einigen Krebsarten aus. Studien haben belegt, das die Granatapfel-Polyphenole besonders bei Lungen-, Darm- und Hautkrebszellen eine überzeugende, stark hemmende Wirkung zeigten. Auch Leukämiezellen konnten sich mittels den Polyphenolen aus dem Granatapfel zu gesunden Zellen zurückbilden oder wurden schlichtweg eliminiert.

Der Granatapfel hat auch eine antiöstrogene Wirkung, was für viele Frauen interessant sein dürfte. Bei Versuchen mit Östrogenrezeptor-positiven Brustkrebszellen, konnte die Wachstumsrate der Krebszellen durch fermentierte Granatapfel-Polyphenole um 80% gesenkt werden. Dabei wurden die gesunden Zellen im Wachstum nicht beeinträchtigt.

Granatapfel bei Pilzbefall mit Candida

Bei einem Pilzbefall mit einem Candida Albicans, dient der Granatapfel als wirksames Anti-Pilzmittel. Der Inhaltsstoff Punicalagin ist dafür bekannt bei Candida äußerst potent zu sein. Punicalagin ist in der Lage die Zellmembran des Pilzes zu durchdringen und den Pilz effektiv zu bekämpfen. Vergleichbar mit dem Grapefruitkernextrakt.

Das systemische Anti-Pilzmittel Fluconazol soll in Kombination mit Punicalagin doppelt so wirksam sein. So kann die Therapie mit einem natürlichen „Lebensmittel“ unterstützt werden und verhilft zu einem wahrscheinlicherem Therapieerfolg.

Die Qualität ist entscheidend

Die Granatapfel-Polyphenole sind eine wissenschaftlich belegte und nebenwirkungsarme Möglichkeit der begleitenden Ernährungstherapie von Diabetes Mellitus, Alzheimer-Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arteriosklerose und Krebs.

Allerdings kommt es ganz stark auf die Qualität des Saftes an. Vor allem der Anteil an Polyphenolen macht den Unterschied aus. Allgemein kann man sagen, das ein Anteil von 600mg Granatapfel-Polyphenole als wirksam betrachtet werden kann.