Warum gibt es Krankheiten und wie entstehen sie ? Im Grunde stehen nur wenige Ursachen für die Entstehung von Krankheiten im Raum:

1. Die Ernährung: Unsere einseitige, mit Zucker aufbereitete und nicht mehr nahrhafte Nahrung bringt den Darm an seine Grenzen.

2. Stress in jeglicher Form: Führt in der Regel immer zur Nebennierenschwäche und somit auch zu Schilddrüsenbeschwerden.

3. Chemische Belastungen: Medikamente, Zahnmetalle, Fluoride und andere Gifte in der Nahrung, Möbeln und Wohntextilien.

4. Parasiten und Mikroben: Pilze (Candida), Viren, Bakterien und Parasiten in jeglicher Form.

5. Mangel und übermäßiger Verlust an lebenswichtigen Mikronährstoffen: Dies führt zu Mangelerscheinungen und Folgeerkrankungen wie bei der HPU / KPU.

Ernährung: Kranker Darm = kranker Mensch !

Eine gesunde Darmflora ist für Befinden und Immunsystem von unschätzbarem Wert. Etwa 70% der körpereigenen Abwehrzellen sind im Darm zu finden. Diese Abwehrzellen sitzen in der Mukosa (Darmschleimhaut) und produzieren die für die Abwehr nötigen Immunglobuline, welche der Organismus für sein Abwehrsystem benötigt um potenzielle Angreifer abzuwehren.

Die Bakterienvielfalt im Darm ist für viele und essentielle Stoffwechselvorgänge verantwortlich. Darmbakterien produzieren Enzyme und Vitamine wie Beispielsweise Vitamin B12, Folsäure und Vitamin K. Durch die Stoffwechselprodukte von Laktobazillen und Bifidobakterien, wird die Peristaltik (natürlich Darmbewegung) angeregt. Dies führt zu einer kurzen Darmpassagezeit, welche wichtig für eine schnelle Entgiftung und Ausscheidung ist.

Krankheiten

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Diese Darmbakterien ernähren sich idealerweise von Ballaststoffen. Durch unsere einseitige und stark zuckerhaltige Ernährung, haben es die guten Darmbewohner recht schwer und werden schnell von pathogenen Keimen zurückgedrängt. Eine Dysbiose entsteht. Dies führt oft zu einem Candida-Befall, Leaky-Gut oder sogar einer Dünndarmfehlbesiedlung, welche mit heftigen Symptomen einher geht.

Bei einem Leaky-Gut entstehen Nahrungsmittelintoleranzen, die Leber wird überlastet, Autoimmunerkrankungen werden auf den Plan gerufen und vieles mehr. Ist man einmal in dieser Spirale drin, wird es sehr schwer wieder herauszukommen. Dies muss ich leider gerade am eigenen Leib erfahren.

Die meisten Betroffenen versuchen das Problem, wenn es überhaupt erkannt wird, mit Tabletten in den Griff zu bekommen, sehen aber eine radikale Ernährungsumstellung meist erst viel zu spät als einzig wahre Therapiemaßnahme. Meiner Meinung nach muss Zucker und jegliches Getreide vom Speiseplan verschwinden und durch Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse ersetzt werden, um überhaupt die Chance zu haben, den Darm zu heilen.

Parasiten, Pilze und Bakterien

Infektionen mit Parasiten oder Pilzen treten viel häufiger auf, als die meisten Menschen denken. Das streicheln eines Hundes oder der Verzehr von ungewaschenem Gemüse kann schon ausreichen, um sich Fadenwürmer oder Bandwürmer einzufangen. Etwa 90% der Weltbevölkerung ist mit mindestens einer Parasitengattung infiziert.
Parasiten verursachen chronische Immunreaktionen, die gesundes Gewebe angreifen und die Immunregulation mutieren lassen.

Folgende Symptome werden häufig bei Parasitenbefall beobachtet:

  • Leaky-Gut
  • Verdauungsbeschwerden
  • Schleim im Stuhl
  • Pankreatitis
  • Darmverschluss
  • Sodbrennen
  • Hämorrhoiden
  • Lethargie
  • Chronische Müdigkeit und Schwäche
  • chronische Entzündungen
  • Schlaflosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Gelenkschmerzen
  • Anämien
  • Asthma
  • geschwächtes Immunsystem

Die bekannten Parasiten und Würmer lassen sich heutzutage recht gut und schnell bekämpfen. Eine passende Wurmkur kann jeder Hausarzt verschreiben, allerdings tut sich die Schulmedizin bei der Diagnose schwer bzw. interessiert sich nicht dafür. Aus diesem Grund muss man manchmal schon richtig kämpfen, bis man an das passende Wurmmittel gelangt. Ich habe ein passendes Wurmmittel erst von dem dritten Arzt verschrieben bekommen, den ich mit meiner Problematik konsultiert habe.

Stress macht krank ! Egal in welcher Form !

Nahezu permanent muss sich der menschliche Körper durch kontrolliertes Ausdehnen und Zusammenziehen regulieren. Je nach Situation, Angst, Müdigkeit oder Anstrengung reagiert die Muskulatur mit Kontraktionen. Diese Funktion steuert die Gefühlssituation und verhindert eine Überflutung des Organismus mit zu vielen Emotionen und Gefühlen. Eine zu starke Überflutung würde gegebenenfalls zu Panik und Angst führen oder sogar physiologische Probleme hervorrufen.

Symptome wie …

  • Schlafstörungen
  • chronische Entzündungen
  • starke Erschöpfung
  • chronische Kopfschmerzen
  • Depressionen
  • Infektanfälligkeit

… entstehen häufig einfach durch die ständige, chronische Anspannung. Meistens werden von Ärzten aber nur die Symptome mit Medikamenten behandelt, so das nicht die Ursache behoben wird. Die Anspannung des Patienten wird weiterhin angetrieben und ein schwieriger Kreislauf entsteht.

Vor allem wenn man nicht nur an den psychischen Stress denkt, sondern auch berücksichtigt, das Beispielsweise eine Nahrungsmittelintoleranz zu einer chronischen Entzündung im Darm führen kann. Dies führt meistens zu deutlich höherem Stress, als dem Level der bei psychischem Stress entsteht.

Im Grunde ist es das, was mir passiert ist. Nachdem der Darm zu stark beansprucht wurde, ist massiver Stress entstanden. Dieser hat die Nebennieren überbelastet, wodurch es zu einer Nebennierenschwäche kam. Um den Körper weiterhin mit Energie versorgen zu können, musste die Schilddrüse Überstunden einlegen. Solange bis auch die Schilddrüse überlastet war. Es hängt nun mal alles zusammen, wird aber nur isoliert behandelt und kann somit auch nicht zur Heilung führen.