Laut geschichtlichen Überlieferungen, wurde der Lapachotee (Pau d’arco) von verschiedenen Kulturen über mehrere Jahrhunderte nicht nur aufgrund seines guten Geschmacks, sondern auch aufgrund der heilenden Wirkung sehr geschätzt.

Erst Ende der 20. Jahrhunderts entdeckten Forscher und Ärzte das, was die alten Inkas schon lange wussten und erfolgreich angewendet haben: Die heilende Kraft des Lapachobaumes.

Der Lapachotee wird aus der inneren Rinde das gleichnamigen, roten Lapachobaumes gewonnen. Dieser ist hauptsächlich in Brasilien und Argentinien heimisch und wird von den Indianern und Ureinwohnern, aufgrund seiner heilenden und gesundheitsfördernden Eigenschaften auf den menschlichen Organismus, therapeutisch eingesetzt.

Was macht den Lapachotee so besonders ?

Lapachotee enthält essentielle Spurenelemente und Mineralstoffe, welche den Körper entsäuern und für ein basisches Milieu sorgen. Hierzu zählen unter anderem: Kalium, Kalzium, Mangan, Kupfer, Eisen, Magnesium, Bor, Phosphor, Barium, Iod und vieles mehr.

Lapacho Tee

© Ghazi Ayed – so-richtig-gesund.de

Wichtig ist, das der Lapachotee kein Coffein enthält und somit auch in größeren Mengen konsumiert werden kann. Die überragende Wirksamkeit des Tees liefern allerdings das enthaltene Lapachol und Lapachon. Diese wirken Verdauungsfördernd, antifungal, entzündungshemmend und vieles mehr. Zudem enthält die Rinder des Lapachobaumes Alkaloide und weitere, noch unerforschte Wirkstoffe.

Es wird berichtet, das der Lapachotee in der Lage ist, die Anzahl der roten Blutkörperchen im Blut zu steigern und somit eine bessere Sauerstoffversorgung in den Zellen zu gewährleisten. Diese Eigenschaft soll dem Körper mehr Energie geben und vor allem auch anaerobe Keime im Körper eliminieren. Aus diesem Grund wäre der Lapachotee eine interessante Möglichkeit gegen Pilze, Viren und Bakterien im Organismus vorzugehen.

Lapachotee wurde bisher häufig sehr erfolgreich bei Allergien eingesetzt. Aber auch bei Leukämie und verschiedenen Pilzerkrankungen wird immer wieder von großen Erfolgen berichtet. Zudem soll der Lapachotee eine Anti-Tumorwirkung aufweisen.

Die Heilwirkung des Lapachotees soll unter anderem bei folgenden Erkrankungen hilfreich und unterstützend wirken:

Arteriosklerose, Diabetes, Gastritis, Bronchitis, Leukämie, Rheuma, Geschwüre, Polypen, Entzündungen der Harnwege, Parkinson, Anämien, Parasitenbefall, Pilzerkrankungen, Arthritis, Grauer Star, Gürtelrose, Lupus, Migräne, Neurodermitis, Leberleiden […]

Im Großen und Ganzen soll der Lapachotee folgende Eigenschaften besitzen:

  • Förderung der Verdauung
  • Förderung der körpereigenen Wundheilung
  • Unterstützung bei der Entgiftung und Entschlackung
  • Kräftigung des Immunsystems
  • Antivirale, antifungale und antibakterielle Wirkung – vor allem bei Candida albicans sehr wirksam
  • Förderung der Verdauung
  • Steigerung der roten Blutkörperchen
  • Förderung des basischen Milieus im Darm
  • Fiebersenkung
  • Blutdrucksenkung
  • Harntreibend
  • Schmerzstillend
  • Blutreinigend

Lapachotee aus medizinischer Sicht

Dr. Theodore Meyer, ein moderner Wissenschaftler der staatlichen Universität Tucuman in Argentinien, untersuchte als einer der ersten Wissenschaftler die chemische Zusammensetzung von Lapacho. Bei diesen Untersuchungen entdeckte er ein Chinon, welches antibiotisch wirkt und keimtötende Eigenschaften aufweist.

Laut der Dietmann Research Foundation in den USA heißt es, das Lapachotee den Darm, die Leber, die Gallenblase und auch die Schweißdrüsen stark stimuliert und diese auch dauerhaft in ihrer Funktion unterstützt.

Zudem soll im Rahmen verschiedener Chemo-Therapien bei Krebspatienten beobachtet worden sein, das die toxische Belastung der Leber deutlich vermindert werden soll.

Allein dies war bereits Grund genug, das in Argentinien, unter der Leitung von Dr. Meyers, Lapachotee an Krebspatienten im ganzen Land verteilt wurde.

Professor Walter Accorsi vertritt die Meinung das Lapachotee bei Krebspatienten für einen deutlichen Rückgang der Schmerzen verantwortlich ist. In einigen Fällen sollen die Patienten sogar komplett Schmerzfrei geworden sein. Er sagt das die Forscher nun noch staunen konnten. Selbst die Heilung von Rheuma, verschiedenen Geschwüren und Diabetes konnte er beobachten. Und dies innerhalb von nur weniger Wochen.

Dr. Byrd aus Houston, USA sagt, das Lapachotee das beste Mittel sei, welches jemals in die USA eingeführt wurde und das den Menschen nicht klar ist, welche Wirkung Lapacho hat und das er wirklich hilft.

Weshalb ich persönlich Lapachotee verwende

Aufgrund meiner ausgeprägten Darmproblematik und einer seit Jahren anhaltenden Pilzinfektion mit Candida Albicans, verwende ich mittlerweile Lapachotee als Unterstützung zu meiner Candidabehandlung.

Der Lapachotee hilft mir meiner Verdauung ein wenig zu beschleunigen, was sehr förderlich bei Candida ist um die abgestorbenen Pilze zügig aus dem Darm zu befördern.

Zudem hat der Tee tatsächlich eine gute Wirkung bei der Abtötung der Pilze. Das bemerke ich jedes Mal, wenn ich mal vergesse ein, zwei Tage den Lapachotee zu trinken. Der Bauch wird wieder dicker, ich bekomme Blähungen und fühle mich im Gesamten einfach deutlich schlechter.

Bevor ich mit der Candidabehandlung begonnen habe, lagen auch meine roten Blutkörperchen und das Hämatokrit unterhalb der Norm. Dies hat sich nun nach 3 Wochen Behandlung und dem aktuellen Bluttest wieder komplett normalisiert. Ob dies nun am Lapachotee oder an der Candidabehandlung mit Caprylsäure, Grapefruitkernextrakt, Olivenblattextrakt, Oregano-Öl und Knoblauch liegt, kann ich nicht wirklich sagen.

Jedenfalls ist es definitiv einen Versuch wert den Lapachotee auszuprobieren, wenn einige der oben genannten Erkrankungen und Symptome vorliegen.

Erwähnenswert ist aber noch, das es beim Lapachotee massive Qualitätsunterschiede gibt. Meine erste Ration habe ich lokal in einem guten Teegeschäft gekauft und dieser war von der Wirkung, dem Geschmack und Duft wirklich hervorragend.
Da ich täglich 2 Liter von dem Tee trinke, ist der Verbrauch natürlich recht hoch und so habe ich mich nach einer günstigeren Alternative im Internet umgeschaut und direkt 1kg bei Amazon bestellt.

Dies stellt sich leider als großer Reinfall heraus. Der Tee war zwar knappe 12 EUR im Kilo günstiger als im lokalen Teeladen, allerdings ist die Wirkung kaum mehr nennenswert. Der Geschmack ist eine wahre Katastrophe sowie auch der Duft.

Um sicherzugehen habe ich vor ein paar Tagen nochmal eine kleine Menge des Lapachotees im Geschäft gekauft, um zu schauen ob ich mit meinem Eindruck richtig liege und dieser hat sich bestätigt. Allein rein optisch handelt es sich um zwei komplett verschiedene Tees. Es lohnt sich also ein paar Euro mehr auszugeben und zu vergleichen. Und nach Möglichkeit wirklich nicht im Internet zu bestellen.